| Die
Philosophie des Festivals
Initiiert von einigen Filmemachern des "Neuen Deutschen
Films" und 1979 von dem Kinobesitzer und -macher Adrian
Kutter begründet, gelten die Biberacher Filmfestspiele
als das "Familienfest der deutschen Filmemacher".
Die Idee war, sich einmal im Jahr etwas abseits des Medieninteresses
zu treffen, um sich und dem zahlenden Publikum seine neuesten
Filme zu präsentieren.
Deshalb sind die Biberacher Filmfestspiele ein reines Publikumsfestival.
Im Mittelpunkt steht das zahlende Publikum, weil das unbestechlich
seine Meinung sagt. Und deshalb gehen über 90% aller
Karten in den freien Verkauf und nicht an geladene Gäste.
Deshalb wird jeder Film von seinen "Machern",
zumeist dem Regisseur, präsentiert. Gerne stellt man
sich der Meinung des sachverständigen Publikums. Im
obligatorischen Publikumsgespräch nach der Vorstellung
im Kino. Oder ganz zwanglos beim Bier im Festzelt zwischen
den vier Kinos .
Und deshalb werden ausschließlich aktuelle deutsche,
beziehungsweise deutschprachige Produktionen gezeigt. Der
Bogen spannt sich von abendfüllenden Spielfilmen und
Dokumentationen bis zum experimentellen Kurzfilm. Dabei
erhält der Nachwuchs die seltene Chance, seine ersten
Gehversuche einem zahlenden Publikum vorzustellen.
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