Festival


Präsentation des Eröffnungsfilms im Urania Kino, 2002

Initiiert von einigen Filmemachern des "Neuen Deutschen Films" und 1979 von dem Kinobesitzer und -macher Adrian Kutter begründet, gelten die Biberacher Filmfestspiele als das "Familienfest der deutschen Filmemacher". Die Idee war, sich einmal im Jahr etwas abseits des Medieninteresses zu treffen, um sich und dem zahlenden Publikum seine neuesten Filme zu präsentieren.

Deshalb sind die Biberacher Filmfestspiele ein reines Publikumsfestival. Im Mittelpunkt steht das zahlende Publikum, weil das unbestechlich seine Meinung sagt. Und deshalb gehen über 90% aller Karten in den freien Verkauf und nicht an geladene Gäste.

Und so wird auch in diesem Jahr jeder Film von seinen "Machern", zumeist dem Regisseur, präsentiert. Dabei stellen sie sich gerne nach jeder Vorstellung im obligatorischen Publikumsgespräch der Meinung der sachverständigen Kinogänger. Schon manch intensive Diskussion fand erst in der Festival-Gastronomie beim Bier ihren Ausklang.

Und deshalb werden ausschließlich aktuelle deutsche, beziehungsweise deutschprachige Produktionen gezeigt. Der Bogen spannt sich von abendfüllenden Spielfilmen und Dokumentationen bis zum experimentellen Kurzfilm. Dabei erhält der Nachwuchs die seltene Chance, seine ersten Gehversuche einem zahlenden Publikum vorzustellen.

 
     
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